American History X
Originaltitel: American History X
USA 1998
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 25.02.1998 |
| Länge: | 114 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Regie: | Tony Kaye |
| Drehbuch: | David McKenna |
| Produktion: | John Morrissey, Michael De Luca |
| Musik: | Anne Dudley |
| Kamera: | Tony Kaye |
| Schnitt: | Gerald B. Greenberg, Alan Heim |
American History X
Regie:Tony Kaye; USA 1998, 118 min,
Der charismatische Skinhead Derek hat vor einigen Jahren drei junge schwarze Männer, die sich an seinem Auto zu schaffen machten, brutal umgebracht. Durch die Tat wurde er zu einer Ikone der White-Power-Bewegung.Im Gefängnis allerdings musste Derek dann schmerzhaft lernen, daß seine rigide, hasserfüllte Weltanschaung ein Irrweg war:Vor allem die schwarzen Häftlinge halfen ihm, im Knast zu überleben. Jetzt ist Derek wieder auf freiem Fuß und will sich um seinen jüngeren Bruder Danny kümmern, der sich damals – wie sein großes Vorbild – den Neonazis angeschlossen hatte. Gemeinsam mit einem engagierten Lehrer versucht Derek, Danny aus dem rechtsradikalen Milieu herauszulösen, doch die Spirale aus Hass und Gewalt lässt sich nicht so einfach stoppen. (BJF) »American History X« von dem britischen Regisseur Tony Kaye wurde 1998 von der internationalen Kritik sehr ambivalent aufgenommen> und ist bis heute umstritten geblieben. In jedem Fall ist es ein Film, der heftige Diskussionen auslöst, der auf der einen Seite spannend und unterhaltend ist, auf der anderen Seite sehr pädagogisch und traditionell wirkt, der eindeutig Stellung bezieht und doch wieder auch mehrdeutig in seinen »Botschaften« ist, der das Böse in Wort und Bild ausführlich darstellt und an das Gute im Menschen bzw. an seine Veränderung zum Guten glaubt. Es ist ein problematischer Film über das brisante Thema Rechtsextremismus. Und es ist ein Hollywood-Film, der mit allen technischen und finanziellen Möglichkeiten eines großen Studios gedreht wurde über den Rassismus in Südkalifornien, quasi vor der eigenen Haustür, über Skinheads und die White Power-Bewegung in den USA. Damit nicht genug ist es auch noch ein Drama über den Überlebenskampf einer Familie aus der »Arbeiterklasse
« – wahrlich kein typischer Filmstoff für
die Unterhaltungsindustrie.
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